Durchbricht der DAX die Schallmauer noch im Januar?

Kaum ein Thema ist unter Börsianern derzeit so in aller Munde wie die jüngsten Rekordstände beim Dax. Ein ums andere Mal konnte der Deutsche Leitindex neue Höchststände vermelden. Der aktuell höchste Stand ist mit 9.789 Punkten knapp unter der Schallmauer von 10.000 Zählern. Die 10.000 Punkte könnten somit sogar noch im Januar 2014 fallen. Viele Börsenexperten sagen legen sich schon heute fest und prognostizieren noch höhere Kurse. So könnten die 10.000 Punkte nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu noch weit höheren Werten bedeuten.

Grundlagen für noch deutlich höhere Börsenkurse
Gründe hierfür gibt es. Es ist vor allem das billige Geld, mit dem die Zentralbanken weltweit die Märkte fluten. Auch wenn die Federal Reserve jüngst verkündete, die Anleihenkäufe nicht mehr unbegrenzt tätigen zu wollen. Auch EZB und die Zentralbank Japans fluten weiter die Märkte mit Kapital. Waren es in der Vergangenheit meist die Unternehmen, die mit guten Zahlen den Kauf von Aktien gepuscht haben, so sind es jetzt die Zentralbanken, die ursächlich für die hohen Kurse verantwortlich sein. Denn mehrere Unternehmen haben Zahlen vorgelegt, die gar nicht so positiv ausfallen. Auch die Deutsche Bank könnte schon bald eine Gewinnwarnung melden. Ganz sicher sind es auch die vielen Fonds aber auch Privatanleger, die aus festverzinslichen Papieren rausgehen. Die Zinsen sind und bleiben wohl auch noch auf absehbare Zeit auf historisch niedrigem Niveau. So ist mit konservativer Geldanlage kaum noch Rendite zu machen. Daher fließen große Kapitalströme in den Aktienmarkt, die die Kurse aktuell treiben.

Welche Aktien könnten 2014 den Durchbruch schaffen?
Wichtig für das kommende Jahr wird es aber sein, die richtigen Papiere zu wählen. Die Kurse werden nicht auf breiter Front haussieren, so viele Finanzexperten. Daher ist es für Anleger wichtig, Aktien selektiv zu kaufen. Immer noch vorsichtig sind die Anleger bei Finanztiteln. Sowohl Deutsche Bank, als auch Commerzbank konnten in den vergangenen Jahren kaum vom Aufschwung an der Börsen profitieren. Zu viele Risiken verbergen sich immer noch in den Bilanzen der Banken. Auch die Energieversorger wie RWE mussten aufgrund der Energiewende in Deutschland Federn lassen. Überproportional sind in den vergangenen Monaten aber Titel wie BASF, Adidas, Volkswagen, Daimler. Nachholbedarf könnte aber ein Titel wie Lanxess haben. Auch die Telekom Aktie könnte 2014 die Trendwende schaffen. Der Kurs der einstigen Volksaktie war in den vergangenen Woche deutlich gestiegen. Verglichen mit dem Niveau von 2006 ist das Papier aber immer noch underperforming. Gute Wirtschaftszahlen könnten auch einer Thyssen-Krupp Aktie zum Sprung von deutlich über 20 Euro verhelfen. Die Ökonomen habe erst vor wenigen Tagen Zahlen für die Weltwirtschaft vorgelegt und gehen von einem weltweiten Wachstum von mehr als 3,5 Prozent aus. Aktuell liegt die Thyssen-Krupp Aktie bei etwa 19 Euro. Ganz sicher gibt es noch weitere Tipps. Insbesondere Aktien im MDax sind ganz sicher auch empfehlenswert. Die Hausse auf dem Parkett könnte aber in jedem Fall noch eine Weile anhalten. So sind in diesem Jahr 10.000 Punkte und sogar noch weit mehr möglich.

Staatsverschuldung und Generationengerechtigkeit

Die Staatsschulden sind ja bei vielen in aller Munde.

Wer sich über die Zukunft ein paar Gedanken macht, der kommt um die Fakten, die uns Prof. Sinn in der nachfolgenden Präsentation vor Auge führt, nicht vorbei.

Nachstehend möchte ich den Vortrag von Prof. Sinn vom IfO Institut, München
anfügen, in dem einige interessante Statistiken zu sehen sind. Der Vortrag wurde im Juni 2012 aus dem Audimax der Universität Müchen anlässlich der Jahreshauptversammlung des IfO Instituts präsentiert.

Die Präsentation von Prof. Dr. Dres. h.c. Sinn spricht, so finde ich, für sich.

Viel Spaß
Mr Writer

 

Hans-Werner Sinn (geb. 7. März 1948 in Brake, Westfalen) ist ein deutscher Ökonom, Hochschullehrer und Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung mit Sitz in München. Er hat mehrere Sachbücher zu wirtschaftspolitischen Fragestellungen, zuletzt das Werk “Die Target-Falle” verfasst. Prof. Sinn hat heute den Lehrstuhl am Center for Economic Studies (CES) an der Ludwig-Maximilians-Universität in München inne und gilt,neben Bert Rürup, als einer der bekanntesten und einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler Deutschlands. Sinn wendet sich mit Vehemenz immer wieder zu aktuellen wirtschaftspolitschen Stellungnahmen an die Öffentlichkeit.
 

 

Dossier zur Euro-Krise

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich einen Fremdbeitrag von Matthias Elbers online stellen, der meines Erachtens nach eine sehr gute Informationsquelle zur Entstehung, der aktuellen Situation und den Folgen der Euro-Krise, darstellt.

Es handelt sich hierbei um ein etwas umfangreicheres .pdf Dokument, welches aber die Zeit des Lesens ganz sicher lohnt.

Interessant hierbei ist der Vergleich zu den täglichen ‘Wasserstandsmeldungen’ aus Funk und Fernsehen. Der Autor hat die Gründe und die Auswirkungen zum Thema sehr umfassend und – wie ich finde – gut verständlich erklärt.

Viel Spaß beim Lesen

MrWriter

Das-Euro-Desaster