René Burri

Einer der wohl bekanntesten Fotografen ist der Schweizer René Burri. Weltbekannt seine schwarz-weiß Fotografien und unvergessen die Bilder von Che Guevara mit Zigarre, von Le Corbusier oder von Pablo Picasso. Burri zählt seit 1959 zu den bekanntesten Mitgliedern der Magnum Fotoagentur. Zusammen mit Henri Cartier-Bresson und David Seymour ist Rene Burri wohl deren bekanntester Vertreter. Neben den berühmten Porträts hat Rene Burri mit seiner Leica M8, einer Kamera, von der wohl viele Hobbyfotografen träumen, unzählige Fotos in rund 150 Ländern der Erde gemacht. Wie er selbst sagt, besitze er zwei Leben, eines in Farbe und das andere in Schwarz-weiß. Der Schweizer Fotograf lebt seit Ende der 50er Jahre in Paris. Burri wurde 2011 mit dem „Swiss Press Photo Life Time Achievement Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Zeit seines Lebens war für Burri der Mensch im Fokus seiner Bilder, er gehört daher zu den wohl bedeutendsten Menschenfotografen. Über die Digitalfotografie sagt Burri: “Es ist eine fantastische Sache, aber kein Freibrief für ein gutes Foto.“ Wichtiger, als die Kamera, ist für Burri die Augen, das Herz und die Füße des Fotografen. Einem ist er sich aber treu geblieben: Rene Burri hat nie Kriegsfotos gemacht, auch wenn er oft in vielen Krisengebieten mit seiner Kamera unterwegs war. Immer hat er Vor- und Nachkriegsbilder gemacht, und wie er selbst in einem Interview sagt: “Ein Toter sagt nicht mehr viel aus.“